Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Ellerau
Noch während der letzten Vorbereitungen wurden die Wettervorhersagen leider Wirklichkeit, ein kurzer Regenschauer zog über das Gerhard-Streck-Haus. Selbstverständlich gingen die Vorbereitungen weiter, denn die Motivation den Ellerauer Bürgern unsere Arbeit näher zu bringen war ungebrochen.

So hat es alle gefreut, dass pünktlich um 10 Uhr die ersten Gäste am Gerhard-Streck-Haus eintrafen. Trotz einiger weiterer Regenschauer konnten wir uns im Laufe des Tages über viele Besucher freuen.

Wichtig war für die Organisatoren, dass es nicht nur etwas zum Sehen gibt. Die ausgestellten Fahrzeuge und Geräte durften bzw. sollten angefasst und ausprobiert werden. Viele (nicht nur Kinder) haben die Möglichkeit wahrgenommen und sind in die Fahrzeuge eingestiegen.
Nach einer Vorführung, wie man mit hydraulischen Scheren und Spreitzern ein Fahrzeug öffnen kann, haben viele davon überzeugen können, dass der Begriff „schweres Gerät“ nicht nur ein Name ist.

Neben der Feuerwehr Ellerau hat auch
- die FF Garstedt gezeigt, was bei einem Fettbrand passiert und wie dieser gelöscht werden kann.
- das DRK hat neben einem Rettungswagen auch die Motorradstaffel vorgestellt.
- das Feuerwehrmuseum Norderstedt kam mit einigen ihrer Fahrzeuge und haben so bewiesen, dass diese immer noch fahrbereit sind.

Der Musikzug der FF Ellerau hat selbst bei Regenschauern für gute Stimmung mit einem abwechslungsreichen Programm gesorgt. So fiel das Warten bei den Rundfahrten mit den Einsatzfahrzeugen auch nicht ganz so schwer. Denn trotz 3 eingesetzter Fahrzeuge hat sich teilweise eine lange Schlange gebildet. Wann hat man schon mal die Möglichkeit mit einem Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn durch Ellerau zu fahren. Ebenfalls immer gut besucht, war die Station des Kinderschminkens. Hier wurden den ganzen Tag die zahlreichen Gesichter der Kinder mit Motiven nach Wunsch bemalt. Nicht zu vergessen, die ständig besetzte Hüpfburg, die dem Dauertest der zahlreichen Kinder standgehalten hat.

Für das leibliche Wohl wurde auch dieses Jahr wieder ausgiebig gesorgt. Neben gegrilltem haben auch dieses Jahr wieder die Feuerwehrfrauen ihre Backfertigkeiten unter Beweis gestellt. Und wie gut diese sind, hat die Tatsache gezeigt, dass nachmittags kein Kuchen mehr übrig war.

Zum ersten Mal hat die Jugendwehr Ellerau in diesem Jahr das Programm aktiv mitgestaltet. Neben einer großen Tombola konnte ein „kleines Feuerwehrdiplom“ erworben werden, bei dem angehende Feuerwehrleute ihre Fähigkeiten bewiesen haben. Wen der Regen nicht abgeschreckt hat, konnte seine Trefferfähigkeiten mit dem Feuerwehrschlauch beweisen, bei dem es darum ging „Feuer“ mit einem Wasserstrahl zu treffen.

Die Wehrführung war nicht nur von der Motivation aller Einsatzkräfte inkl. der Jugendlichen begeistert. Auch das so viele Gäste trotz des Regens den Weg zum Gerhard-Streck-Haus gefunden haben, war nicht selbstverständlich. Es zeigt aber auch, dass die Arbeit der Feuerwehr in Ellerau sehr geschätzt wird.
03.10.2017